RUSSLAND

29.06.2015 - 20.07.2015

MOSKAU                                                                               02 Jul 2015

Wir sind sehr froh, dass Moskau unser erstes Ziel auf der Weltreise ist. Eine tolle Stadt, mit freundlichen Menschen und vielen Entdeckungen für Kinder. Die staunenden Augen und breit grinsenden Gesichter von Fine und Willi machen uns glücklich. Trotz den vier- bis achtspurigen lauten Straßen, die man nur per Tunnel unterqueren kann, finden wir immer wieder Ruheoasen. Am meisten erstaunt uns die Freundlichkeit, vor allem Kindern gegenüber: Am "Roten Platz" mussten wir gaaaanz dringend aufs Klo. Neben einem Luxuskaufhaus und Sterne Restaurant nichts weiter zu sehen. Also gehen wir in unseren "Outdoor" - Klamotten ins Sterne Restaurant (Kellner im weißen Anzug mit Fliege) und - wir werden freundlich empfangen und aufs Klo gebracht - ohne zu "bezahlen" - stellt euch das mal in Deutschland vor ;-) .......


TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN                                07 Jul 2015

Lärmende Spielsachen und Quietsch-Bälle sind hier nicht erlaubt! Mit strafendem Blick und erhobenen Zeigefinger steht sie mittendrin in der Rasselbande. Die russische Schaffnerin, unsere Waggon-Chefin. Zirka 10 Kinder und ihre Familien teilen sich einen Waggon mit 8 Abteilen. 


IRKUTSK, LISTVYANKA, KURMA                             19 Jul 2015

Noch immer knarren die schweren Eisenketten von der kunterbunten Schaukel in unseren Ohren. In der Luft schwebt der typische "Baikalgeruch" nach geräuchertem Fisch, der uns täglich begleitet, in unseren Sachen, in unseren Haaren, ja selbst die Bettwäsche riecht ohne Zweifel - geräuchert. Unendlich ist der Blick von "unserer" Schaukel - weit in Land hinaus - ins riesige, unendlich erscheinende Sibirien - hinweg über Wiesen, Wälder und dem majestätisch vor uns liegendem Baikalsee.


EIN ZUG- KULTURSCHOCK                                         20 Jul 2015

Weinrote Polster mit golden wirkenden Ornamenten verziert, helle Wände, leise Musik im Abteil, die Gänge mit Teppich ausgelegt, Zitrusaroma weht uns um die Nasen, Toiletten blitzeblank und angenehm duftend, ein Gästebuch liegt parat, englische Wortfetzten fliegen uns entgegen, lächelnde und freundliche mongolische Frauen und Niederländer, Deutsche, Engländer, Inder, Franzosen und Italiener hinter Spiegelreflexkameras vor den streifenfrei gereinigten Panoramafenstern – das war unser Zug Nr. 6 – auf der transmongolischen Route nach Ulaanbaatar.